Strom sparen im Haushalt

Posted on Dezember 17, 2011
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Das Thema Energie beherrscht in vielen Haushalten die Diskussion um das monatliche Budget. Ein immer größerer Anteil muss für die Bezahlung von Energie aufgewandt werden. Der Stromverbrauch hat daran einen wesentlichen Anteil. Viele Spartipps sind im Umlauf, die mehr oder weniger umsetzbar, teilweise jedoch nur mit erheblichen Investitionen zu realisieren sind. Kleinere Maßnahmen sind mit geringem finanziellem Aufwand umzusetzen und versprechen eine zügige Amortisation durch den anschließend eingesparten Strom. Einige Haushalte haben einen regelrechten Ehrgeiz zum Sparen von Strom entwickelt und nutzen alle technischen Möglichkeiten aus. Sie modernisieren und optimieren sogar ihre Elektroanlage durch moderne Schalterprogramme.

Energieeffiziente Beleuchtungsanlagen verwenden

Mit einer leicht zu berechnenden Einsparkapazität hat sich der Austausch konventioneller Glühlampen bereits vielfach durchgesetzt. Mit Energiesparlampen wird nur ein Bruchteil der bisher für Beleuchtung aufgewendeten Energie verbraucht. Die Lampen sind in den bisherigen Fassungen einzusetzen und benötigen keine Umbauten der Leuchten. Mittlerweile sind unzählige Bauformen von Energiesparleuchten entwickelt worden und es gibt kaum noch Ausreden, sie nicht verwenden zu wollen. Die Schadstoffdiskussion wird die Energiesparlampen nicht aufhalten, denn die Hersteller ändern bereits die Zusammensetzung der Rohstoffe zur Produktion. Die jüngste Generation energiesparender Lampen sind die LED. Sie sind noch sparsamer und besitzen eine noch längere Lebensdauer. Zum Dimmen moderner Leuchten sind vereinzelt neue Schalter erforderlich. Konventionelle Dimmer sind meistens ungeeignet und müssen ersetzt werden, Treppenlichtautomaten sollten geeignete elektronische Schaltungen besitzen.

Moderne Haushaltsgeräte sind sparsam

Die Verbraucherverbände haben in umfangreichen Untersuchungen Fernseher und Kühlschränke als wahre Stromfresser entlarvt. Alte Elektroherde und Backöfen ohne Wärmedämmungen sowie Wäschetrockner sind ebenfalls sehr intensive Stromkonsumenten. Zur Einsparung von Strom ist der Austausch älterer Geräte oft sinnvoll. Wenn die finanziellen Mittel dafür nicht zur Verfügung stehen, empfehlen Fachleute zumindest von einer Reparatur älterer Haushaltsgeräte abzusehen und die Gelegenheit zum Umstieg auf ein zeitgemäßes Gerät zu nutzen. Haushaltsgeräte und Fernsehapparate sind mit einem Energielabel gekennzeichnet, mit dem die Verbraucher Möglichkeiten zum Vergleich der Energieeffizienz der Geräte untereinander erhalten. Vorsicht gilt beim Label für TV-Geräte, denn es gilt jeweils für Geräte mit identischer Bildschirmdiagonale.

Die Elektroanlage modernisieren

Moderne Schalterprogramme können die Einsparung von Strom unterstützen. Integrierte Bewegungsmelder schalten Licht in fensterlosen Räumen beim Betreten und Verlassen automatisch ein- und aus. Für Außen- oder Dauerbeleuchtungen sind in modernen Schalterprogrammen Dämmerungssensoren vorhanden. So leuchten die Anlagen nur wenn es wirklich nötig ist und nicht nach fest eingestellten Zeiten. Elektronisch gesteuerte Dimmer und Treppenlichtautomaten können im Zusammenspiel mit den dafür geeigneten Energiesparlampen die Regelbarkeit der Lichtintensität wie gewohnt ermöglichen. Sinnvoll ist die Planung für den Einsatz moderner Schalterprogramme nicht nur beim Neubau von Wohnraum sondern auch für Renovierungen und Modernisierungen.

Das eigene Verhalten überprüfen

Strom lässt sich neben allen genannten technischen Maßnahmen zusätzlich durch intelligentes Verhalten der Benutzer sparen. So sollte etwa der Einsatz eines Wäschetrockners auf das wirklich notwendige Maß beschränkt werden. In Kühlschränke dürfen keine Gegenstände mit Restwärme gestellt werden und die Türen der Geräte sollten möglichst kurz geöffnet bleiben. Tiefkühlkost kann am Vorabend in den Kühlschrank gelegt werden, anstatt sie durch weiteren Einsatz von Strom in der Mikrowelle kurz vor dem Verzehr aufzutauen. Der Umgang mit modernen Haushaltsgeräten verlangt ebenfalls eine Verhaltensänderung, denn moderne Backöfen benötigen zum Beispiel keine Aufheizzeit und können praktisch sofort verwendet werden. Das Kochen und Braten kann unter Ausnutzung der Restwärme optimiert werden. Kartoffeln, Nudeln oder Reis können bereits 3-4 Minuten vor Erreichen der Garzeit abgestellt werden. Die Resthitze des Wassers reicht völlig aus.

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